Warum Kunden nicht deinen genannten Preis bezahlen

3 Tipps wie du die Bezahlung deiner Arbeit steigerst

Hast du auch schon einmal gedacht, dass deine Arbeit nicht richtig honoriert wird, obwohl du viel und hart arbeitest? Und warum will dein Kunde nicht deinen genannten Preis bezahlen? 

Du und dein Kunde, ihr habt das gleiche Problem

Ich glaube mein bzw. dein potentieller Kunde und du haben das gleiche Problem. Beide wollen mehr verdienen und gleichzeitig mehr Geld sparen. Außerdem möchte man für möglichst wenig Aufwand bzw. Geld eine angemessene Leistung, Produkt oder Bezahlung erhalten.

Da bringt es nichts gegenseitig mit dem Finger aufeinander zu zeigen und zu denken der andere ist schuld. Denn wenn man schon mit dem Gedanken “Der andere will mir nur das Geld aus der Tasche ziehen” ein Angebot sucht, wird man eben auch so ein Angebot bzw. Kunden bekommen. Wir müssen uns besser gegenseitig verstehen. (1)

Wichtig zu wissen: Man wird nicht für seine Leistung bezahlt- sondern für den Wert den man bietet. Der Wert deiner Leistung sollte dabei für deinen Kunden höher sein, als für dich selber.

2 Gründe warum dein Kunde nicht den genannten Preis bezahlt

Der Wert den du bietest ist für dich mehr wert als für deinen Kunden

Den Wert den man bietet ist subjektiv, genauso wie der Wert, den der Empfänger bekommt. Die Leistung und Gegenleistung sollten angemessen sein aber nicht gleich sein. Denn das können sie auch gar nicht sein. Dein Preis sollte also nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein. Denn zu niedrige Preise symbolisieren, dass dein Kunde vielleicht doch nicht das bekommt was er sich eigentlich verspricht.

Der Kunde ist nicht dein Wunschkunde und nicht deine Zielgruppe

Du kennst den Markt deines Gegenübers nicht und die dort üblichen Preise. Wenn der potentielle Kunde nicht dein Wunschkunde ist, seid ihr euch vielleicht auch einfach nicht sympathisch genug. Sympathie und Vertrauen spielt bei jeder Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Zweifelt der Kunde an deiner Kompetenz und an deiner Sympathie, wird er vermutlich eher versuchen den Preis zu drücken. Andersherum kaufen Menschen aus Sympathie heraus auch oft das teurere Produkt und nicht das günstigste. (2)

Aus diesen 2 Gründen resultiert:

 “ich kann das nicht bezahlen, das ist zu teuer”, “Ich muss das erst noch mit meinem Partner absprechen, kann sein, dass wir es nicht buchen”, “Das ist mit Abstand das teuerste Angebot, deswegen muss ich absagen”.

 

Die Wahrheit ist, dass dein Kunde immer einen Grund findet um ein Angebot abzulehnen und etwas nicht zu kaufen. Menschen entscheiden sich oftmals schon vor der Anfrage, ob sie eine Leistung buchen oder kaufen wollen. Manche wollen vielleicht auch nur Angebote einholen, um sich in ihrer Entscheidung zu bestärken. 

 

Andere denken tatsächlich, dass die Arbeit/Leistung anderer weniger Wert ist und sie es besser alleine hinbekommen. Die Zeit, die sie dabei investieren kalkulieren viele dabei nicht mit ein. (3,4,5)

Es fehlt die Wertschätzung und das Verständnis für den Markt

Ich glaube vielen fehlt es auch einfach am gegenseitigen Verständnis für die Arbeit und die Aufgaben des anderen. Eine Seite Text ist doch in einer halben Stunde mal eben schnell geschrieben, das kann doch nicht teuer sein. Newsletter für Emails sind doch schnell geschrieben, das ist doch kein Aufwand. Ein Server ist doch mal eben schnell in einer Stunde eingerichtet, oder? Ein Instagram, Facebook oder LinkedIn Post ist doch mal eben schnell in 10 Minuten erledigt.

Ja klar, das kann man so machen. Dann ist es eben kacke!

Ich will nicht sagen, dass es nicht diese Zeiten gibt, in denen die Inspiration nur so sprießt und ich einen Text super schnell geschrieben habe, aber eben nur manchmal. Meistens braucht man ein einheitliches Konzept dahinter und man möchte ja auch, dass seine Kunden und deren Zielgruppe erreicht werden und die Ergebnisse messbar sind.

Niedrigpreise in der virtuellen Welt

Eine Sache, die mich immer wieder zum nachdenken bringt, sind Absagen auf meine angebotenen Leistungen mit der Begründung “Das ist zu teuer” “Das kann ich mir nicht leisten”. 

 

Meistens denke ich mir dann, na gut, wenn der Mensch nur 5€ die Stunde bezahlen möchte, kann er lange warten und suchen bis er jemanden findet. Aber so ist es leider nicht. Es gibt anscheinend gerade in der virtuellen Welt viele, die Ihre Arbeit unter Wert verkaufen. Oder Ihren Wert nicht kennen. 

 

Es muss eine Lösung her.

Unterstützung durch virtuelle Assistenz Franziska Uber

Wie steigere ich die Bezahlung meiner Arbeit?

Um die Bezahlung deiner Arbeit zu steigern solltest du als erstes ein paar Fragen für dich selber zu beantworten:

Was ist mein Marktwert? 

Was ist meine Arbeit auf dem Arbeitsmarkt wert? Vergleiche die Gehälter der verschiedenen Branchen. 

Brauche ich mehr Geld oder benötige ich etwas anderes? Z.B. mehr Wertschätzung, eine Fortbildung, mehr Zeit für die Familie etc. 

Wie kann ich meinen Marktwert steigern? 

3 Tipps wie du deinen Marktwert steigerst

Zu dieser Frage gibt es häufig nur Antworten, die sich auf ein Angestelltenverhältnis beziehen. Viele Tipps hierzu kann man aber auch auf die Selbstständigkeit im Online Business anwenden.

Sichtbar werden

Deine Online Präsenz stärken und ausbreiten. Denn wie die Marketing Gurus so schön sagen: “ Das beste Produkt nützt niemandem etwas, wenn es keiner kennt”. Ein guter Online Auftritt bzw. Brand Marketing schafft Vertrauen und Sympathie, welche dir bei der Preisverhandlung zugute kommen.

Netzwerken

Was gibt es schöneres als über eine Empfehlung angefragt oder kontaktiert zu werden? Baue dein Netzwerk in sozialen Netzwerken, aber auch in deinem Bekannten und Freundeskreis weiter aus. Empfehlungen sind Gold wert, denn niemand empfiehlt eine Leistung oder einen Menschen, den er nicht vertraut.

Leistungen und Kompetenzen ausbauen

Somit kann man sich auf ein Jobangebot bewerben oder eine Anfrage annehmen, die man vorher nie in Betracht gezogen hätte. Bei diesem Punkt ist es aber auch zuerst einmal wichtig zu analysieren, wie man seine bisherige Ausbildung, Berufserfahrung, Softskills, Weiterbildungen und Projektergebnisse besser nach Außen hin darstellt und sichtbar für den Kunden macht.

Manchmal muss man nicht unbedingt sein Wissen ausbauen, um einen besser bezahlten Auftrag zu erhalten, sondern kann auch erst einmal versuchen seine bisherigen Kenntnisse besser darzustellen. Gerade als Selbstständige(r) in der virtuellen Welt ist der Online Auftritt deine Visitenkarte und dein Aushängeschild für die Bewertung des Vertrauens und der Einschätzung deiner Kompetenzen. (6)

Du hast Fragen zu diesem Blogartikel? Dann schreibe sie mir in die Kommentare oder kontaktiere mich. Ich freue mich auf den Austausch.

Ein Gedanke zu „Warum Kunden nicht deinen genannten Preis bezahlen“

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